Apfeltag

In Deutschland gibt es etwa 2.000 Apfelsorten, von denen aber nur noch etwa 25 für den Verkauf in Geschäften angebaut werden. Auch in Visquard zierten im vergangenen Frühjahr Apfelbäume in vielen Gärten das Dorfbild mit ihren unzähligen rosaweissen Blüten. In den Herbstferien, am 13. Oktober 2016, haben die Arche-Kinder die prächtigen und schmackhaften Äpfel, die sich über den Sommer aus diesen Blüten haben, gepflückt, verarbeitet und in gemütlicher Runde genüsslich verspeist. Die 26 Kinder staunten nicht schlecht,  was man aus dem beliebtesten Obst der Deutschen alles machen kann: Je nach Geschmack roh oder gekocht, als Apfel- oder Pfannkuchen, Apfelsaft, Apfelmus und noch viel mehr. Aber ebenso interessant war die Herstellung der Produkte mit einfachen Maschinen und Muskelkraft. Das machte hungrig - und die mit selbst geernteten und verarbeiteten Früchte hergestellten Rohstoffe und daraus zubereiteten Speisen und Getränke schmeckten abschließend um so besser. Übrigens verzehrt jeder Bundesbürger durchschnittlich etwa 33 kg Äpfel im Jahr - davon entfällt ein nicht unerheblicher Teil auf 26 Arche-Kinder allein an diesem wunderschönen Herbstferientag in Visquard. Und das alles ganz sicher auch noch Bioware . .  

Draußen warten wunderschöne Äpfel . . .

. . . auf die erwartungsvolle Arche-Runde, die noch in der Planungsphase ist. Es regnet zwar in Strömen, aber heute sollen Äpfel gepflückt und zu leckeren Produkten weiter verarbeitet werden. Wie sagt man bei uns:

        Watt mutt, datt mutt!

Nun aber geht es gestärkt ans Werk . . .

. . . hängen hoch . . . 

Die roten Früchte . . .

. . . und teilweise sehr hoch!

Aber, wie man sieht, hat sich die Mühe gelohnt!

Die Ernte . . .

. . . sortiert . . .

. . . wird eingefahren . . .

. . . und gewaschen.

Und dann geht die Verarbeitung erst richtig los!

Was macht man wohl damit?

Und wofür ist das gut?

Das: Saft pressen!

Dafür: Äpfel schreddern!

Wichtig ist auch die fertigungsbegleitende Qualitätssicherung (links ;-)

In der Küche . . .

. . . bruzzeln diese beiden . . .

. . . kross gebratene Apfelpfannkuchen.

Und die Schnippelgruppe . . .

. . . ist für die Rohkost zustädig.

Und ganz offensichtlich schmeckt allen alles . . .


Naja, diese beiden haben dazu wohl eher keine Meinung und sehen die vegane Kost . . .

. . . eher zurückhaltend.    *)

Die Organisatorinnen des Apfeltages: Hanne, Hedda, Ines, Karin und Petra.

 

* Aber alle anderen meinten: Ein gelungenener Tag mit vielen leckeren Bio-Köstlichkeiten aus eigener Produktion und ohne Konservierungsmittel! Die waren allerdings wegen der kurzen Lebensdauer der Produkte auch nicht erforderlich . . .