Bei der DGzRS

Meer oder weniger . . .

. . . Wasser ist immer schön. Das haben 14 Kinder am 20. August bei der dritten und letzten Ferienarche 2015 erfahren. Wo es genau hingehen sollte wußte keiner so richtig - außer, es sollte wohl was mit dem Wasser zu tun haben. Einige rätselten, wann denn heute Hochwasser und wann Niedrigwasser sein soll. Auf jeden Fall sollte wohl gegen 16.00 Uhr Ebbe sein. Am späten Vormittag startete der Konvoi unter zielstrebiger Leitung von Hedda bei sommerlichem Wetter in Richtung Norddeich.   

 Fröhliche Gesichter vor der Abfahrt in Visquard.

Und nach der Ankunft in Norddeich . . .

. . . ein Geburtstagsständchen für Hanne.

Dort angekommen gab es die erste Überraschung: Arche-Mitarbeiterin Hanne hatte gestern Geburtstag gehabt! Nach einem fröhlichen "Happy birthday to Juuuu . . " wurde ihr zu ihrem Ehrentag ein schönes Alpenveilchen im Yachthafen von Norddeich überreicht. Und wo geht es jetzt hin? Des Rätsels Lösung war nur 100 m entfernt . . .  

In fast jeder Kneipe zu sehen: Die bekannte Spardose für die Seenotretter.

Vor dem Rettungsschuppen der DGzRS,derDeutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger DGzRS, der Deutschen Gesellschft zur Rettung Schiffbrüchiger, wurden wir von Heddas Bekannten Helmut Kölber empfangen. 

Helmut Kölber von der DGzRS und "sein". . .

. . . Seenotrettungsboot" CASSEN KNIGGE.

Ausführlich erklärte er die Aufgaben der 15 in Norddeich stationierten freiwilligen Seenotretter. Im Rettungsschuppen zeigte er den Kindern die dort für den Rettungseinsatz  eingelagerten Geräte, Überlebensanzüge und Rettungswesten. Und was keiner wußte: Hedda war früher auch bei den Seenotrettern tätig und so war es auch kein Problem für sie, den Kindern die Handhabung der Überlebensanzüge und der Schwimmwesten nicht nur zu erläutern, sondern auch zu praktizieren. 

Hedda erklärt den Überlebensanzug . . .

Während Helmut die Schwimmweste prüft . . .

. . übergibt eine kranke Person . . .

. . . und legt die Schwimmweste an.

. . . läuft die BERNHARD GRUBEN ein.

. . . und fährt zurück nach Norderney.

Und während Hedda und Helmut die vielen Sachen im Rettungsschuppen vorführten, lief der Seenotrettungskreuzer BERNHARD GRUBEN ein und ein Krankenwagen fuhr an die Pier - was da wohl los ist?? Es dauerte nicht lange, bis eine kranke Person vom Seenotkreuzer in den Krankenwagen transportiert wurde. "Tja, da seht ihr mal, wofür wir da sind", sagte Hemut. "Die Person kommt von Norderney, wo auch der Seenotkreuzer stationiert ist, und wird in das Norder Krankenhaus gebracht." So was realistisches war natürlich spannend für die Kinder und ihre erwachsenen Begleiter. Und da nun schon alle zur Pier geeilt waren, gab Helmut das in Norddeich stationierte Seenotrettungsboot CASSEN KNIGGE zum entern frei. Die CASSEN KNIGGEist zwar kleiner als die BERNHARD GRUBEN, aber mindestens so interessant! Sofort saßen die Kinder am Ruder, hatten das Blaulicht eingeschaltet und bestaunten die elektronische Seekarte im Fahrstand. Hier könnt ihr mal sehen, wie der Seenotkreuzer BERNHARD GRUBEN fährt und hier die CASSEN KMIGGE.

 Die Kinder entern das . . .

. . . Tochterboot CASSEN KNIGGE . . .

. . . und übernehmen gleich das Ruder.

Helmut erklärt die elektronische Seekarte.

Stolz - die Herrscherin . . .

Eine lustige Seefahrt . . .

Wer schaukelt und bremst denn da?

Die Kleinen werden von den Großen assistiert.

. . . über 230 PS.

. . . mit Kapitän Tammo.

Wir werden gleich seekrank!

Tschüss liebe Seenotretter - es war schön bei euch!

Nach dieser interessanten Vorführung mußten sich die Sehleute aber erstmal richtig stärken. Seeluft macht bekanntlich hungrig und außer der Umverpackung blieb von den Riesenportionen Pommes in allen Variationen letztlich nichts übrig - sehr zum Leidwesen der Möwen.

POMMES-PAUSE . . . 

. . . auf dem Deich!

Danach ging es dann weiter zur zweiten und letzten Station nach Westermarsch zum Wattenmeer. Inzwischen war das Wasser abgelaufen und nach einer Einweisung durch Hedda konnten die Kinder ausgiebig im Watt spielen, matschen und beobachten, wie das Wasser wieder zur Flut aufläuft. So richtig spannend war eine Wanderung auf der Buhne. Weit entfernt vom Deich konnten Muscheln, Schnecken und Krebse gefangen in in Augenschein genommen werden.  

Nächster Stopp in Westermarsch an der

Haltestelle mit dem wohl kleinsten Fahrplan

Nach dem Fahrplan (oben rechts) fahren alle Busse nur von montags bis freitags an den Schultagen - und Heiligabend und Silvester wie samstags - uups! . . . ???

Aber dann geht es an Deich und ins Wattenmeer - zum matschen und entdecken:

Nach der Einweisung . . . 

. . . . geht es dann bei Ebbe ins Watt.

Oben huiii . . .

. . . und unten pfui - matschen ist sooo schön!

Spielen . . .

Auf de Buhne . . .

. . . im auflaufendem Wasser.

. . . kann man . . .

 

 

. . . so schön relaxen!

. . . aber auch ins Wasser fallen oder sich

Oder in Gedanken versunken . . .

Pause auf der Seeseite des Deiches . . .

die Sonne auf den Bauch scheinen lassen.

. . . auf das Meer blicken.

. . . und ein letztes Sonnenbad . . .

Eine letzte Pause auf der Landseite des Deiches.

Am späten Nachmittag gab es dann noch leckeren Apfelkuchen mit Apfelschorle, bevor es dann auf den Heimweg nach Visquard ging. 

Das war wieder ein rundherum gelungener und toller Tag . . .